Fragen, Begriffe + Einordnung
Orientierung zu visueller Arbeit, Zusammenarbeit und Organisationsentwicklung
Graphic Recording + visuelle Dokumentation
Was ist Graphic Recording?
Graphic Recording ist eine Form der visuellen Dokumentation.
Während Gesprächen, Workshops, Präsentationen oder Veranstaltungen werden Inhalte in Echtzeit in Bildern festgehalten.
Gedanken, Zusammenhänge und Kernaussagen entstehen sichtbar auf einem großen Format.
So wird Gesagtes nicht nur gehört, sondern gleichzeitig gesehen.
Graphic Recording unterstützt Verstehen, Orientierung und Erinnerung – sowohl während des Anlasses als auch danach.
Wie läuft ein Graphic Recording ab?
Ein Graphic Recording beginnt in der Regel mit einem kurzen Vorgespräch.
Dabei werden Ziel, Kontext und Rahmen des Anlasses geklärt.
Während des Anlasses höre ich aufmerksam zu, erkenne Muster und Zusammenhänge
und übersetze Inhalte in eine visuelle Sprache.
Das Bild entsteht live und entwickelt sich parallel zum Gespräch.
Nach dem Anlass steht das Graphic Recording als visuelle Dokumentation zur Verfügung –
als Foto, digitale Aufbereitung oder als Grundlage für weitere Nutzung.
Was entsteht nach dem Anlass?
Das entstandene Bild dient als visuelles Gedächtnis des gemeinsamen Prozesses.
Es kann genutzt werden für:
-
interne Kommunikation
-
Reflexion und Weiterarbeit
-
Dokumentation von Entscheidungen
-
Vorbereitung weiterer Schritte
Viele Teams nutzen das Bild auch Wochen oder Monate später,
um Inhalte erneut aufzunehmen und weiterzudenken.
Wann ist Graphic Recording besonders sinnvoll?
Graphic Recording eignet sich besonders bei Anlässen,
-
bei denen viele Inhalte vermittelt werden
-
bei komplexen oder abstrakten Themen
-
wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen
-
wenn Ergebnisse nachhaltig festgehalten werden sollen
Es unterstützt sowohl große Veranstaltungen als auch kleinere Arbeitsformate.
Unterschied zu Sketchnotes, Visual Facilitation und Protokollen
Graphic Recording unterscheidet sich von anderen visuellen Formaten:
-
Sketchnotes sind persönliche Notizen, meist für den eigenen Gebrauch.
-
Protokolle halten Inhalte textlich fest, oft linear und verdichtet.
-
Visual Facilitation begleitet aktiv den Prozess und strukturiert Gespräche.
Graphic Recording fokussiert sich auf das visuelle Festhalten des Gesagten
und schafft ein gemeinsames Bild für alle Beteiligten.
Einordnung
Graphic Recording ist kein dekoratives Element,
sondern ein Arbeitsinstrument.
Es unterstützt kollektives Verstehen,
macht Denken sichtbar
und schafft eine gemeinsame Grundlage für weitere Zusammenarbeit.
Was ist ein Strategiebild?
Was ist Graphic Recording?
Ein Strategiebild ist eine visuelle Verdichtung von zentralen Themen wie Strategie, Zielbild, Ausrichtung oder Veränderung.
Es macht Zusammenhänge sichtbar, die sich rein sprachlich oft nur schwer erfassen lassen.
Im Unterschied zu einer klassischen Präsentation entsteht ein Strategiebild als Gesamtübersicht.
Es zeigt nicht einzelne Punkte, sondern das Zusammenspiel von Zielen, Herausforderungen und Entwicklungsrichtungen.
Ein Strategiebild dient als gemeinsame Referenz für Orientierung und Verständigung.
Wie entsteht ein Strategiebild?
Ein Strategiebild entsteht in mehreren Schritten.
Ausgangspunkt sind Gespräche, Workshops oder bestehende Inhalte.
Im gemeinsamen Klären werden zentrale Themen, Spannungsfelder und Zusammenhänge sichtbar.
Diese werden schrittweise verdichtet und in eine visuelle Struktur übersetzt.
Das Bild wächst mit dem Prozess und kann über mehrere Iterationen hinweg weiterentwickelt werden,
bis eine stimmige Gesamtübersicht entsteht.
Wie werden Strategiebilder genutzt?
Strategiebilder werden häufig eingesetzt als:
-
visuelle Orientierung für Führung und Teams
-
Grundlage für Kommunikation und Dialog
-
Unterstützung bei Veränderungsprozessen
-
gemeinsames Referenzbild über längere Zeit
Sie helfen dabei, abstrakte Themen greifbar zu machen
und Gespräche auf einer gemeinsamen Ebene zu führen.
Wann sind Strategiebilder besonders hilfreich?
Strategiebilder sind besonders sinnvoll,
-
wenn komplexe Themen überblickt werden sollen
-
wenn unterschiedliche Sichtweisen integriert werden müssen
-
wenn Orientierung in Veränderung entsteht
-
wenn Strategien nicht nur formuliert, sondern verstanden werden sollen
Gerade in dynamischen Kontexten schaffen sie Klarheit ohne Vereinfachung.
Alternative Begriffe und Einordnung
Je nach Kontext werden Strategiebilder auch als Zielbilder, Visionsbilder, Landkarten oder Orientierungsbilder bezeichnet.
Unabhängig vom Begriff geht es immer darum, ein gemeinsames Verständnis sichtbar zu machen
und Entwicklung über Zeit anschlussfähig zu halten.
Einordnung
Strategiebilder sind keine Illustration einer fertigen Lösung.
Sie entstehen im Denken und begleiten den Entwicklungsprozess.
Als visuelle Orientierung unterstützen sie Kommunikation, Entscheidungsfindung
und das gemeinsame Weiterarbeiten.
Co-Creation + Facilitation
Was bedeutet Co-Creation?
Co-Creation beschreibt das gemeinsame Entwickeln von Themen, Lösungen und Vorgehensweisen.
Unterschiedliche Perspektiven werden zusammengebracht, Gedanken geteilt, geprüft und weitergeführt.
Im Zentrum steht nicht das schnelle Finden von Antworten,
sondern das gemeinsame Verstehen der Fragestellung.
Co-Creation schafft Beteiligung, Orientierung und tragfähige Ergebnisse,
die von den Beteiligten mitgetragen werden.
Wie läuft ein Co-Creation-Prozess ab?
Ein Co-Creation-Prozess beginnt mit der Klärung des Anliegens.
Gemeinsam wird betrachtet, worum es geht, welche Perspektiven relevant sind
und welche Fragen im Raum stehen.
In begleiteten Arbeitsphasen werden Gedanken gesammelt, strukturiert und weiterentwickelt.
Zwischenergebnisse werden sichtbar gemacht, reflektiert und angepasst.
Der Prozess ist bewusst offen gestaltet und entwickelt sich entlang der gemeinsamen Erkenntnisse.
Was bedeutet Facilitation?
Facilitation bezeichnet das bewusste Gestalten von Rahmenbedingungen für gute Zusammenarbeit.
Dabei geht es darum, Struktur zu geben, Dialog zu ermöglichen
und Gruppen im gemeinsamen Denken zu unterstützen.
Der Fokus liegt weniger auf Inhalten
und stärker auf Prozess, Dynamik und Verständigung.
Facilitation schafft Raum, in dem Entwicklung möglich wird.
Welche Rolle übernehme ich im Prozess?
Je nach Situation übernehme ich unterschiedliche Rollen.
Manchmal liegt der Fokus auf dem visuellen Festhalten von Inhalten,
manchmal auf der gemeinsamen Entwicklung im Workshop
oder auf der aktiven Begleitung eines Prozesses.
Welche Rolle sinnvoll ist, klären wir gemeinsam –
abgestimmt auf Ziel, Kontext und Zusammensetzung der Beteiligten.
Abgrenzung zu Moderation und Coaching
Moderation, Facilitation und Coaching überschneiden sich teilweise,
verfolgen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte.
Moderation strukturiert Gespräche.
Facilitation gestaltet Entwicklungsprozesse.
Coaching begleitet individuelle oder gruppenbezogene Lernprozesse.
In der Praxis gehen diese Rollen oft ineinander über –
entscheidend ist, was im jeweiligen Kontext unterstützt.
Einordnung
Co-Creation und Facilitation schaffen keine fertigen Lösungen.
Sie ermöglichen gemeinsames Denken, Lernen und Entscheiden.
Gerade bei komplexen Fragestellungen bieten sie einen tragfähigen Rahmen,
um Entwicklung bewusst zu gestalten.
Visual Workshops + Lernen
Was ist ein Visual Workshop?
Ein Visual Workshop vermittelt die Grundlagen des visuellen Arbeitens für den beruflichen Alltag.
Teilnehmende lernen, Gedanken, Inhalte und Gespräche mit einfachen Mitteln sichtbar zu machen.
Im Zentrum stehen nicht künstlerische Fähigkeiten,
sondern Klarheit, Struktur und Verständlichkeit.
Visual Workshops unterstützen Menschen dabei, visuelles Denken als Arbeitsinstrument zu nutzen.
Welche Inhalte werden vermittelt?
In Visual Workshops werden unter anderem folgende Grundlagen vermittelt:
-
einfache Symbole und Figuren
-
Schrift und Lesbarkeit
-
Aufbau von Flipcharts und Plakaten
-
Sketchnotes als visuelle Notizen
-
visuelles Erzählen von Geschichten
Die Inhalte sind praxisnah aufgebaut und direkt im Arbeitsalltag anwendbar.
Wie läuft ein Visual Workshop ab?
Ein Visual Workshop ist stark praxisorientiert.
Nach einer kurzen Einführung folgen viele Übungen und gemeinsames Ausprobieren.
Die Teilnehmenden arbeiten Schritt für Schritt mit einfachen Formen
und entwickeln Sicherheit im Umgang mit Stift und Fläche.
Der Fokus liegt auf Lernen durch Tun
und auf der Übertragung in den eigenen Arbeitskontext.
Für wen sind Visual Workshops geeignet?
Visual Workshops eignen sich für Menschen,
-
die Inhalte klarer vermitteln möchten
-
die Meetings oder Workshops begleiten
-
die Präsentationen verständlicher gestalten wollen
-
die visuelles Denken im Alltag nutzen möchten
Vorkenntnisse oder zeichnerisches Talent sind nicht erforderlich.
Einordnung
Visual Workshops sind Lernformate.
Sie vermitteln Grundlagen und schaffen Sicherheit im visuellen Arbeiten.
Sie unterscheiden sich von Graphic Recording oder Facilitation dadurch,
dass der Fokus auf Befähigung liegt – nicht auf Begleitung.
Design Thinking + Innovationsprozesse
Was ist Design Thinking?
Design Thinking ist ein nutzerzentrierter Ansatz zur Bearbeitung komplexer Fragestellungen.
Er wird eingesetzt, wenn Herausforderungen nicht eindeutig lösbar sind und unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt werden müssen.
Im Zentrum steht das tiefe Verstehen der Situation: der Menschen, der Rahmenbedingungen und der Zusammenhänge.
Statt vorschnell Lösungen zu entwickeln, wird zunächst geklärt, worum es eigentlich geht.
Design Thinking schafft einen strukturierten Denkraum, in dem neue Perspektiven entstehen können.
Wofür eignet sich Design Thinking?
Design Thinking eignet sich besonders für Fragestellungen,
-
bei denen Ziele noch nicht klar definiert sind
-
bei denen unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen
-
bei denen bestehende Lösungen nicht mehr greifen
-
bei denen Lernen und Entwicklung Teil des Prozesses sind
Typische Kontexte sind Innovationsvorhaben, Organisationsentwicklung, Service- oder Angebotsentwicklung sowie interne Veränderungsprozesse.
Wie läuft ein Design-Thinking-Prozess ab?
Ein Design-Thinking-Prozess verläuft in mehreren Phasen, die bewusst iterativ angelegt sind.
Verstehen, Beobachten, Ideen entwickeln, Prototypen bauen und Testen greifen ineinander.
Wichtig ist dabei nicht die lineare Abfolge, sondern das wiederholte Lernen.
Erkenntnisse aus einer Phase beeinflussen die nächste und führen oft zu neuen Fragestellungen.
Der Prozess ermöglicht es, Annahmen sichtbar zu machen, Hypothesen zu überprüfen
und schrittweise tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Welche Haltung steht hinter Design Thinking?
Design Thinking ist weniger eine Methode als eine Haltung.
Sie basiert auf Offenheit, Neugier und der Bereitschaft, bestehende Annahmen zu hinterfragen.
Fehler werden nicht als Scheitern verstanden,
sondern als Teil eines Lernprozesses.
Diese Haltung unterstützt Organisationen dabei,
mit Unsicherheit umzugehen und Entwicklung bewusst zu gestalten.
Die Rolle von Bildern im Design Thinking
Bilder spielen im Design-Thinking-Prozess eine wichtige unterstützende Rolle.
Sie helfen dabei, Gedanken zu externalisieren, Ideen greifbar zu machen
und Zwischenergebnisse sichtbar festzuhalten.
Visuelle Darstellungen fördern gemeinsames Denken,
unterstützen Dialog und erleichtern den Übergang von abstrakten Ideen
zu konkreten Prototypen.
Sie dienen dabei nicht der Verschönerung,
sondern der Verständigung.
Einordnung
Design Thinking bietet keinen schnellen Weg zur Lösung.
Es schafft vielmehr einen strukturierten Rahmen,
in dem Lernen, Beteiligung und Entwicklung möglich werden.
Gerade in komplexen organisatorischen Kontexten
unterstützt dieser Ansatz nachhaltige Innovation
statt kurzfristiger Optimierung.
Systemische Organisationsentwicklung,
Begriffe + Einordnung
Was bedeutet „systemisch“?
Systemisch zu denken bedeutet, Organisationen nicht als Maschinen,
sondern als lebendige soziale Systeme zu verstehen.
Menschen handeln nicht isoliert, sondern immer im Zusammenspiel mit Rollen, Erwartungen, Strukturen und Beziehungen.
Verhalten entsteht daher nicht allein aus individuellen Entscheidungen,
sondern aus dem jeweiligen Kontext.
Ein systemischer Blick richtet sich weniger auf Schuld oder Ursachen
und stärker auf Zusammenhänge, Muster und Wechselwirkungen.
Organisationen als soziale Systeme
Organisationen bestehen nicht nur aus Organigrammen oder Prozessen.
Sie bestehen aus Kommunikation, Entscheidungen, Routinen und informellen Regeln.
Diese Elemente beeinflussen sich gegenseitig und verändern sich kontinuierlich.
Entwicklung lässt sich deshalb nicht vollständig planen oder steuern,
sondern nur begleiten und gestalten.
Systemische Organisationsentwicklung akzeptiert diese Dynamik
und arbeitet bewusst mit ihr.
Zentrale Begriffe der systemischen Organisationsentwicklung
In der systemischen Arbeit begegnen immer wieder bestimmte Begriffe.
Sie dienen nicht als Methoden, sondern als Denkwerkzeuge.
Muster und Dynamiken beschreiben wiederkehrende Verhaltensweisen in Organisationen.
Sie zeigen, wie Entscheidungen getroffen, Konflikte bearbeitet oder Veränderungen aufgenommen werden.
Rollen und Funktionen unterscheiden sich von Personen.
Menschen übernehmen Rollen – diese sind jedoch Teil des Systems und nicht der Persönlichkeit.
Spannungen und Paradoxien entstehen dort, wo widersprüchliche Anforderungen gleichzeitig bestehen.
Systemische Arbeit versucht nicht, diese aufzulösen, sondern sie bewusst handhabbar zu machen.
Sinn und Zweck geben Orientierung.
Sie beantworten die Frage, wofür eine Organisation oder ein Team existiert.
Beobachtung und Reflexion
Ein zentrales Element systemischer Arbeit ist die Beobachtung.
Nicht nur das Was wird betrachtet, sondern auch das Wie.
Durch gemeinsame Reflexion entstehen neue Sichtweisen auf bestehende Situationen.
Dies ermöglicht Lernen, ohne sofort handeln zu müssen.
Systemische Entwicklung schafft damit Räume,
in denen Organisationen sich selbst besser verstehen können.
Die Rolle von Bildern im systemischen Arbeiten
Bilder unterstützen systemisches Denken,
weil sie Beziehungen, Wechselwirkungen und Spannungen sichtbar machen können.
Sie ermöglichen es, über Systeme zu sprechen,
ohne sie zu vereinfachen oder vorschnell zu bewerten.
Visuelle Darstellungen dienen dabei als gemeinsame Beobachtungsfläche.
Sie laden ein, hinzuschauen, zu reflektieren und neue Perspektiven zu entwickeln.
Einordnung
Systemische Organisationsentwicklung verfolgt keine schnellen Lösungen.
Sie unterstützt Organisationen darin, sich selbst besser zu verstehen
und Entwicklung bewusst zu gestalten.
In diesem Sinne sind Bilder keine Antworten,
sondern Einladungen zum Denken.
Visuelle Arbeit und Kunst – eine Einordnung
Visuelle Arbeit im organisationalen Kontext
Visuelle Arbeit in Organisationen dient der Klärung, Orientierung und Verständigung.
Sie unterstützt Menschen dabei, komplexe Themen gemeinsam zu betrachten
und Entwicklung sichtbar zu machen.
Bilder entstehen hier immer im Bezug zu einem Anliegen,
einem Prozess oder einer Fragestellung.
Sie haben eine Funktion:
Sie helfen beim Denken, Entscheiden und Weiterarbeiten.
Kunst als freier Ausdruck
Kunst folgt keinen vorgegebenen Zielen und keinen klaren Fragestellungen.
Sie entsteht aus einem inneren Impuls heraus und darf offen, mehrdeutig und widersprüchlich sein.
Kunst muss nicht erklären,
sie darf irritieren, berühren oder Fragen offenlassen.
Ihr Wert liegt nicht in ihrer Funktion,
sondern in der Erfahrung, die sie ermöglicht.
Wo sich visuelle Arbeit und Kunst berühren
Obwohl visuelle Arbeit und Kunst unterschiedliche Kontexte haben,
teilen sie eine gemeinsame Grundlage: Wahrnehmung.
Beide arbeiten mit Bildern, Symbolen und Bedeutungen.
Beide eröffnen neue Perspektiven und laden zum Innehalten ein.
Die künstlerische Praxis beeinflusst Haltung, Sensibilität und Sprache
– auch in der professionellen Arbeit.
Warum beides auf dieser Website Platz hat
Auf dieser Website begegnen sich visuelle Arbeit und Kunst bewusst nebeneinander.
Nicht, weil sie dasselbe sind, sondern weil sie sich gegenseitig nähren.
Die professionelle Arbeit profitiert von künstlerischer Offenheit.
Die künstlerische Arbeit wird durch Erfahrung mit Menschen und Systemen geprägt.
Beides sind unterschiedliche Ausdrucksformen derselben Haltung:
mit Bildern Räume für Wahrnehmung und Bedeutung zu schaffen.
Einordnung
Visuelle Arbeit und Kunst verfolgen unterschiedliche Ziele.
Doch beide laden dazu ein, genauer hinzusehen.
Nicht um schneller zu werden –
sondern um bewusster zu denken.



